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04/09/2018
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(NOT A) COMMON GROUND/ IF THE BONES COULD SPEAK
Der ortsspezifische performative Walk (NOT A) COMMON GROUND/ IF THE BONES COULD SPEAK setzt sich mit dem Hamburger Baakenhafen als wichtigem postkolonialem Gedenkort auseinander. Bei dem performativen Gegen-Denkmal geht es um ein wechselseitiges Teilen widersprüchlicher kollektiver Erinnerungen, die sich gegenseitig kontrapunktisch kommentieren und damit unterschiedliche Perspektiven auf diesen Erinnerungsort ins Blickfeld eröffnen.(Teil-)Reenactments, Installationen und performative Interventionen machen die Kolonialgeschichte sichtbar. Ein besonderer Fokus dabei liegt auf der politischen Inszenierung, die die Verabschiedung der sogenannten „Schutztruppen“ am Baakenhafen begleitete, die kurz später unter dem Kommando von Lothar von Trotha im heutigen Namibia (damals „Deutsch-Südwestafrika“) einen Genozid an den Volksgruppen der Herero und Nama verübten.
Im Rahmen einer gemeinsamen künstlerischen Recherche kooperiert (NOT A) COMMON GROUND mit dem multidisziplinären Performance-Projekt IF THE BONES COULD SPEAK, einer südafrikanisch-namibischen Koproduktionvon Camissa Create. IF THE BONES COULD SPEAK folgt der Spur der human remains, die während der deutschen Kolonialzeit und der darauffolgenden Apartheid aus dem südlichen Afrika verschleppt wurden und von denen viele noch immer in europäischen und südafrikanischen Institutionen aufbewahrt werden. Durch Performance und Klanginstallation sowie die Verbindung von historischer Forschung, oral history und dem Austausch mit betroffenen Communities hinterfragt das Projekt hegemoniale Narrative der Restitution und rückt die Perspektiven der betroffenen Gemeinschaften ins Zentrum. (NOT A) COMMON GROUND / IF THE BONES COULD SPEAK lädt dazu ein, sich neue Formen der transnationalen Aufarbeitung vorzustellen. Verschiedene Orte am Baakenhafen werden im Rahmen eines gemeinsamen performativen Walks mit dem Publikum abgelaufen. Das Projekt überführt beunruhigendes Erbe und persönliche Geschichten in das öffentliche Gedächtnis der Stadt und eröffnet so einen Raum der unbehaglichen Gemeinsamkeit/en.
Das Projekt ist Teil der Programmreihe Gegen-Denkmäler der Stadtkuratorin Hamburg und findet in Kooperation mit dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel, der Baakenhafen-AG, dem MARKK Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt und dem Hamburger Architektursommer statt. Mit freundlicher Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel, von Quaterpipe und betahaus-HafenCity.
Das Projekt ist gefördert durch den Hamburger Elbkulturfonds, den Fonds Darstellende Künste und die Loki Schmidt Stiftung.
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KREATIVE AKTIONSFORMEN IM POLITISCHEN KONTEXT
Wie können wir gesellschaftliche Veränderungen anstoßen und politisch wirksam handeln? Welche Aktionsformen kreativen Protestformaten stehen uns zur Verfügung? Wie lässt sich mit künstlerischen Mitteln Aufmerksamkeit für bestimmte politische Themen erzeugen?
DATUM: 15.3.2026 / 14 – 17:30h
ORT: Probebühne in der Fabrique im Gängeviertel (3. Stock) / Valentinskamp 34a (Eingang über die Speckstrasse), 20355 Hamburg (Aufzug ist vorhanden; Workshopsprache: Deutsch)
Eintritt: Pay what you can! — Zahle, was es dir wert ist!
Gefördert von der Liebeltstiftung, Stadt Hamburg / Bezirksamt Hamburg-Mitte: Projektförderung Stadtteilkultur und der Initiative Musik / Live500.
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VERSAMMLUNG DER MIKROPOLITIKEN.
Buchvorstellung, Lesung und Diskussion Versammlung der Mikropolitiken am 6.2.2026, 18:30 bei Schrott bewahre
„Für alle, die täglich unsere Städte durchlöchern und diejenigen, die daran scheitern“
Mit: Barbara Niklas, Christoph Schäfer, Ingo Böttcher, KayoungKim, Lisa Zander, Liz Rech, Marius Töpfer, Petra Barz, Sandy Kaltenborn und Thies Warnke. Moderation: Kathrin Wildner
Es gibt Suppe, Drinks und Feuertonne.
Ach ja, … warm anziehen.
Anfahrt: Amsinckstraße 45 (Bushaltestelle Lippeltstraße direkt vor der Tür oder S-Bahn Hammerbrook)
Versammlung der Mikropolitikenhrsg. von Kayoung Kim, Lisa Zander, Marius Töpfer und Thies Warnke (Adocs Verlag, Hamburg 2026)
Dieses Buch nimmt jene mikropolitischen Vorgehens und Seinsweisen in den Blick, die vielerorts die Stadt radikal verändern:“Solidarische Initiativen, selbstorganisierte Treffpunkte, künstlerische Interventionen, utopische Feste und soziale Architekturen sprießen aus den Löchern im Gefüge der Städte. Mikropolitische Praktiken greifen Beziehungen, Bedarfe und Interessen vor Ort auf, schaffen soziale und räumliche Fakten und unterlaufen auf diese Weise eingefahrene politische Prozesse. „
Mit Beiträgen von Aska Welford, Barbara Niklas, Christoph Schäfer, Fran Edgerley, Ingo Böttcher, Jeanne van Heeswijk, Jesko Fezer, Kayoung Kim, Kike España, L’Après M, Lisa Zander, Liz Rech, Marius Töpfer, Petra Barz, Sandy Kaltenborn, Thies Warnke.
9/25
TAKE a SEAT. MAKE a SHIFT.
Das Kollektiv de_colonialanguage lädt im Rahmen von TAKE a SEAT. MAKE a SHIFT ein zu einem Raum des Zusammenkommens, der Reflexion und des Handelns. Seit 2023 besetzen de_colonialanguage öffentlichen Raum als Ort kulturellen Widerstands – beginnend am Alexanderplatz, einem Ort imperialer Erinnerung und urbaner Übergänge. Dort gründete das Kollektiv das Open Air Museum of Decoloniality – ein wachsendes soziales Netzwerk des kollektiven Lernens, Publizierens und der Gemeinschaftspflege. Was als Antwort auf Vertreibung, Exil und Unsichtbarkeit begann, ist heute eine Praxis der Produktion des sozialen Raums als Kunstwerk.
Ab dem 20. September 2025 bespielen de_colonialanguage die Kulturfabrik Moabit. Gemeinsam mit der Kuratorin Irina Denkmann und Stimmen aus ihrem Netzwerk präsentieren das Kollektive die Ergebnisse des Voices Otherwise Residenzprogramms – Publikationen, Poesie, Performances und ein kollektives Archiv von Widerstand und Fürsorge. Am 27.9.25 findet ein Gespräch über kollektive Praxen mit Liz Rech und de_colonialanguage im Rahmen der Ausstellung TAKE a SEAT. MAKE a SHIFT in der Kulturfabrik Moabit statt.
20. September – 18. Oktober 2025 (Ausstellung)
Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin
© graphic design: Anna Sukhova
9/25
Rehearsing Collectivity II
Die kollektive Walking-Performance Rehearsing Collectivity II findet als öffentlichen Probe kollektiver Bewegung anlässlich der Veröffentlichung des Handbuchs MARCHING MANUAL. Notes on Swarm Marching am 14.9.2025 um 12h statt. Sie ist Teil der Performance-Reihe Recurrencies an der Gesellschaft für aktuelle Kunst / GAK in Bremen.
Ausgehend von der Arbeit an und mit diesem Manual untersuchen die beteiligten Künstler:innen im Rahmen des performativen Spaziergangs gemeinsam wie performative Körperpraktiken aussehen können, um solidarische Handlungsspielräume im öffentlichen Raum zu schaffen. Gemeinsam mit ihnen werden wir uns durch Bremen bewegen und an verschiedenen Orten performative Techniken des Versammelns kennenlernen und selbst erproben.
Mit: Maria Arzt, Anne Krönker, Bubu Mosiashvili, Doris Weinberger, Liz Rech, Anette Hans, Maxie Kiwitter
Treffpunkt: Gerhard-Iversen-Hof, 28195 Bremen; Dauer ca. 2 Stunden.
Die Veranstaltung wird gefördert durch den Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen,
Beate+Hartmut Schaefers Stiftung und Partnerschaften für Demokratie in Bremen (gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben)
7/25
Memory Politics & Urban Intervention Practices
Lecture im Rahmen von isaResearch 2025
21–23 July 2025 | mdw – University of Music and Performing Arts Vienna
As part of isa – International Summer Academy of mdw, the isaResearch Summer School 2025 seeks to explore the dynamic relationship between sound, urban space, and politics.
Thanks to its rich historical musical tradition, Vienna has been called and marketed itself as “City of Music” – a label that must be critically examined both as a trope as well as within the neoliberal logic of the creative industries. Using the notion of the “Music City” as a starting point, the three-day workshop invites Ph.D. students and other early-stage researchers in the humanities and artistic research, specifically those immersed in music, sound, and urban studies, to present and discuss their own research around the topic. Taking place on campus of the mdw, this interdisciplinary forum seeks to examine the political economies of sonic expression and musicking in public space and urban life.
7/25
Touch is change
Was berührt Menschen? Was fasst Menschen an? An welchen Stellen können Berührungspunkte genutzt, vermehrt, kenntlich gemacht – oder gar verbunden werden? Gemeinsam mit weiteren Kolleg*innen lädt Shared Leadership in Dance (SLiD) am 11. Juli 2025 ins Studio Alte Post zu einem Abend ein, bei dem Praktiken der berührenden Einmischung geteilt und weitergegeben werden.
Der Abend bewegt sich zwischen tastendem Denken und der Suche nach solidarischen Anknüpfungen im zeitgenössischen Tanz. Im Mittelpunkt stehen körperliche wie soziale Praktiken des Verbindens.
Eingeladen sind Künstler*innen und Kolleg*innen, die sich kulturpolitisch mit Fragen von Verbindung und Solidarität beschäftigen – ebenso wie Menschen mit und ohne Sehbehinderungen, die sich für Berührung und Tanz interessieren.
11. JULI 2025 17:00H, Studio Alte Post, Kaltenkirchener Straße 1, 22769 Hamburg
SLiD wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
5/25
Lecture & Workshop im Rahmen eines OPEN LAB ZUM COMPANY-START der
MAI : COMPANY auf Kampnagel (23.-25. Mai 2025)
5/25
Intervenierende Kunstpraxen als kritische Erinnerungsarbeit im urbanen Raum // Intervening art practices as Critical Memory Work in Urban Space
Lecture am 14.5.2025 im Rahmen des Seminars „Monuments, Documents, Moments. How Common is Public Art?“ von Prof. Dr. Nora Sternfeld in Kooperation mit Joanna Warsza (Stadtkuratorin Hamburg) an der HfBK Hamburg.
5/25
Workshops „Performative Aktionsformen im Grenzbereich zwischen Politik und Kunst“ und „Rhearsing collectivity / Schwarmprinzipien als Technik der Livekomposition im Kontext performativer Praktiken“ im Rahmen des Fachtags Theater „Wenn jeder an sich denkt ist nicht an alle gedacht“ für Lehrer*innen im Fachbereich Darstellendes Spiel am LI Hamburg (17.5.2024)
3/25
DON`T FUCK UP. Ausstellung und Booklaunch. 25 JAHRE SCHWABINGRAD BALLETT & ARRIVATI.
Performative Lesung / Diskussion / Ausstellung
Seit etwa 25 Jahren interveniert das Schwabinggrad Ballett mit performativen Aktionen, Slogans, Musik, Performance, Tanz und Diskurs in die Widersprüche der spätkapitalistischen Ordnung. Das Schwabinggrad Ballett stellt als mobiles Einsatzkommando im öffentlichen Raum unerwartete Situationen her. Anlässlich einer Buchveröffentlichung über, von und mit Schwabinggrad Ballett & ARRiVATi (Alexander Verlag, Reihe „Postdramatisches Theater in Portraits“) wird in einer Ausstellung Bilanz gezogen, aus dem Buch gelesen und diskutiert.
MOM art space, Fabrique im Gängeviertel
Valentinskamp 34A (Eingang über die Speckstrasse) / 20355 Hamburg
https://momartspace.com
14.-16.3.2025
- Fr, 14.03.25 / 19h Vernissage mit performativer Lesung mit Mitgliedern der Kollektive Schwabinggrad & Arrivati
- Sa, 15.03.25 / 12-20h Ausstellung; 18h Diskussion zum Thema Zukunft der intervenierenden Künste
- So, 16.03.25 / 19h Finissage
Kadiatou N. Diallo (Hrsg.), SCHWABINGGRAD BALLETT & ARRIVATI “Don’t Fuck Up”. (Alexander Verlag, Berlin 2025)
1-9/25
MARCHING MANUAL. Movement notes
Das Projekt MARCHING MANUAL. Movement notes versteht sich als Weiterführung der Veranstaltung „Schwarmprinzipien. Techniken der Tarnung und anderes nützliches Bewegungswissen“, die im Juni 2024 im Rahmen der Ausstellung „stories make worlds, worlds make stories“ von Gocha (Bubu) Mosiashvili an der Gesellschaft für aktuelle Kunst / GAK in Bremen stattfand. Der Workshop von Liz Rech setzte sich theoretisch wie praktisch mit den Zusammenhängen von Kunst, Körper und Protest auseinander. Er mündete in einer kollektiven Performance auf dem Teerhof in Bremen im Juli 2024. Daran wird MARCHING MANUAL anknüpfen, um das bereits geteilte Wissen weiterentwickeln und verselbstständigen. Dabei wird ein open source – Manual erarbeitet zu der Frage, wie wir uns gemeinsam als kollektiver Körper im öffentlichen Raum bewegen können und wie Körper in Szene gesetzt werden können, um Wirkung zu entfalten und Handlungsspielräume zu kreieren. Es fokussiert auf Körperwissen innerhalb sozialer Bewegungen und versammelt dieses in Form einer künstlerischen Assemblage von konkreten Techniken, Körper- und Raumpraktiken. Ausgehend von künstlerisch-performativen Ansätzen wird das MARCHING MANUAL so eine Brücke schlagen zu zivilgesellschaftlichen und aktivistischen Formaten, um das erlernte Wissen in verschiedenen Protestkontexten anwenden zu können. Es wird von Gocha (Bubu) Mosiashvili und Liz Rech herausgegeben und in print und im online open source-Format publiziert.
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BODIES AS OUR RESERVOIR FOR RESISTANCE

Lecture BODIES AS OUR RESERVOIR FOR RESISTANCE & Künstlergespräch im Rahmen des Seminars ACT OF WALKING von Prof. Katharina Duve an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg/HAW (Studiengang Kommunikationsdesign). Das Seminar beschäftigt sich mit dem performativen Potential der alltäglichen Tätigkeit des Laufens. (10.12.2024 / HAW Hamburg)

12/24
DER MEGAPHONCHOR ALS URBANE INTERVENTIONSPRAXIS

Workshop und Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Urbanes Labor“ / „Urban Territories“ der Studienprogramme Kultur-Digitalisierung-Metropole (KDM) sowie Urban Design (UD) an der HafenCity Universität/HCU Hamburg, in Kooperation mit Sylvi Kretzschmar und Hanna Göbel (17.12.2024, 12:15-15:45h)
















(c) Gocha (Bubu) Mosiashvili